Übersetzt man die wissenschaftliche Bezeichnung Lepidoptera für Schmetterlinge ins Deutsche, sind Falter also „Schuppenflügler“. Das griechische Kofferwort aus lepís (Schuppe) und pterón (Flügel) geht auf den Naturforscher Linné zurück. Doch wieso eigentlich Schuppen? So ein schillernder Schmetterlingsflügel ist doch neben bunt vor allem eins: glatt – oder doch nicht?

„The lens must be moved no more than 3 microns per photo to achieve focus across the thickness of the subject which can be up to 8 millimeters. This yields 350 exposures, each with a sliver in focus, that must be composited together.“

Zugegeben, man braucht schon ein Mikroskop oder eine gute Makro-Linse, um dieses strukturelle Detail einzufangen, aber dann wird tatsächlich erkennbar: Die Oberfläche der Schmetterlingsflügel besteht aus schier unzähligen farbigen Schuppen. Chris Perani hat uns die Arbeit mal abgenommen und einige Falter vor die Linse genommen, um das Ganze zu veranschaulichen.








(via) Copyright Chris Perani