Manu Mart fotografiert die ärmsten Kinder der Welt in Manila - detailverliebt.de
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Manu Mart fotografiert die ärmsten Kinder der Welt in Manila

In unserer westlichen Welt gilt ein Kind schon als arm, wenn seine Eltern ihm kein Smartphone kaufen können (oder wollen). Es gibt aber Regionen der Erde, in denen die Menschen tatsächlich nichts haben. Die Kinder müssen jeden Tag in den gleichen abgerissenen und verschmutzten Klamotten rumlaufen und durch harte Arbeit ihren Beitrag zum Überleben der Familie leisten. Der spanische Fotograf Manu Mart ist in die philippinische Hauptstadt Manila gereist, hat dort ein Viertel namens Smokey Mountain aufgesucht und bewegende Bilder von den dort lebenden Kindern gemacht.

Smokey Mountain war bis vor einigen Jahren eine Mülldeponie, auf der mehr als zwei Millionen Tonnen Müll lagerten. Nachdem sie stillgelegt wurde, wurden um das Gelände herum billige Behausungen gebaut, in die die Ärmsten der Armen einzogen. Deren Kinder durchsuchen nun Tag für Tag den Müll nach Gegenständen, die sie irgendwie zu Geld machen können. Zudem arbeiten viele der Kinder in Kohlebergwerken. Der 1979 in Madrid geborene Mart ist Dokumentarfotograf und hat mit seinen Bildern zahlreiche Preise gewonnen.

All Images © Manu Mart (via)

Andreas Dittberner vor 3 Jahren

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