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Wenn du dir die Gemälde von Mary Jane Ansell anschaust, könntest du dir gut vorstellen, dass sie aus einem früheren Jahrhundert stammen. Ihre Portraits von jungen Damen wirken nicht so, als wären sie zeitgenössisch. Dabei ist die 1972 geborene Britin tatsächlich erst seit gut 10 Jahren als Künstlerin tätig. Ihre hyperrealistischen Bilder zeigen Frauen, die dich zugleich bezaubern und dir einen sanften Schauer über den Rücken jagen, weil sie alle etwas Mysteriöses an sich haben.

Wenn Ansell ein Bild malt, beginnt sie mit einer Kreidezeichnung, trägt anschließend einen einfarbigen Untergrund auf der Leinwand auf, der Schicht für Schicht um immer mehr Details ergänzt wird. Als größte Inspirationsquellen nennt sie die Bilder des Franzosen Ingres und des Niederländers Vermeer, die sie beim Betrachten zu Tränen rühren – kein Wunder, dass sie mit ihren Arbeiten das gleiche erreichen will. Ansells Werke werden seit 2004 vor allem in Großbritannien ausgestellt, ihr Studio befindet sich im englischen Brighton.










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