Seit Jahrtausenden schaffen Menschen Kunstwerke. Um viele davon kümmern wir uns fürsorglich, andere verfallen vor unseren Augen. Und wieder andere werden von Banausen aus ideologischen Gründen zerstört. Der Australier Matthew Quick hat sich viele Gedanken über unseren Umgang mit Kunst gemacht – und dann die Reihe „Monumental Nobodies“ geschaffen. Die zeigt bekannte Denkmäler, die mit menschlichen Objekten „geschmückt“ sind.

„He travels frequently, has resided variously in the UK, Portugal & Malaysia, and once lived underneath a grand piano in Greenwich. He has spent nights under stars in India, under surveillance in Burma, under ground in Bolivia and under nourished in London. His scariest moment was having machine-gun shoved in his face during anti-monarchy riots in Nepal, although crashing a para-glider into a forest was also something of a highlight.“

Ein Reiterdenkmal mit Überwachungskameras, die Queen of England mit einer Wäscheleine um den Hals, der griechische Meeresgott Neptun mit Schwimmflügeln – Quick macht wirklich vor keiner Epoche halt. Er fragt sich: Warum muss Kunst immer wieder das Opfer sein? Und welchen Wert hat Kunstgeschichte überhaupt noch, wenn manche Menschen so achtlos mit den Werken der Vergangenheit umgehen? Laut „Business Review Weekly“ zählt Quick zu den 50 wichtigsten Künstlern Australiens. Seit 2006 wurde er mit zahlreichen Preisen ausgezeichnet oder zumindest für sie nominiert, etwa ebenso lange sind seine Werke in Ausstellungen in ganz Australien zu sehen. Bevor er sich in Vollzeit der Kunst gewidmet hat, arbeitete er unter anderem als Verkäufer und Innenarchitekt.


















(via) Copyright Matthew Quick