Empty-Embrace-Coffee-Art

Üblicherweise verwenden Künstler Farbe, wenn sie an einem Gemälde arbeiten. Nicht so Michael Aaron Williams: Wenn der malt, dann steckt er seinen Pinsel in eine Tasse frisch gekochten Kaffee. Um dem Gebräu ein wenig mehr Ausdruckskraft zu verleihen, mischt er es mit ein bisschen Tinte. Dennoch hat das Ergebnis den verwischten Effekt, den wir von versehentlich verschüttetem Kaffee kennen.

Auch der Untergrund, auf dem Williams seine außergewöhnlichen Bilder hinterlässt, ist nicht alltäglich. Er verwendet nämlich das benutzte Papier aus alten Rechnungsbüchern aus dem späten 19. und dem frühen 20. Jahrhundert. Das erklärt auch die Tabellen im Hintergrund. Williams hat 2011 seinen Bachelor in Kunst an der Samford University in Birmingham im US-Bundesstaat Alabama gemacht. Und im vergangenen Jahr schloss er sein Master-Studium an der Washington University in St. Louis ab. Einen Namen hat er sich als Street Artist gemacht.