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Mirror Culture – eine Skulptur aus CDs

Die gute alte CD mag zwar dank digitaler Musik ausgestorben sein, trotzdem erinnern wir uns mit leichter Wehmut an sie zurück. Vor allem ihre optischen Eigenschaften mit dem hübsch schimmernden Licht haben uns damals irgendwie fasziniert. Im bulgarischen Varna hat jetzt der Architekt Boris Ignatov eine Installation aus Compact Discs aufgebaut: „Mirror Culture“ besteht aus insgesamt 6.000 altertümlichen Tonträgern – und die spiegeln fröhlich um die Wette.

Anlässlich der Bewerbung von Varna als europäische Kulturhauptstadt 2019 stellten Ignatov, sein Architektenbüro und 128 freiwillige Helfer das riesige Kunstobjekt auf die Beine. Sie flochten die CDs in ein speziell gefertigtes Fischernetz und hingen es vor den Eingang von Morska gradina, dem größten Park der Stadt. Seinen Namen, der übersetzt „See-Park“ heißt, trägt er wegen seiner Lage direkt am Schwarzen Meer. Und der Ort ist durchaus von Ignatov gewollt, denn das Licht- und Farbenspiel von „Mirror Culture“ soll an Reflexionen im Wasser erinnern. Übrigens geht Varna als einer der bulgarischen Kandidaten gegen eine Handvoll italienischer Städte ins Rennen um den Titel als Kulturhauptstadt.



(via)

Andreas Dittberner vor 4 Jahren

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