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Mit Nadel und Faden in die Haut – Ein Protest von Eliza Bennett

Seinen eigenen Körper bzw. die eigene Hand als Leinwand zu benutzen, hat auch schon David Catá für sich entdeckt. Diese Künstlerin aus London verwendet für ihre Message auch lieber ihre Handfläche. Eliza Bennet sticht sich mit farbigen Fäden die Strukturen und Linien der Hand nach. So wirkt ihre Hand als wäre sie mit Blessuren, Blasen und blauen Flecken übersät. Damit will sie allen hartarbeitenden Frauen ein Denkmal setzen.

„I was totally amazed to find that I could pass a needle under the top layers of skin without any pain, only a mild discomfort“.

Die Technik des Stickens hat sie dabei nicht zufällig gewählt. Sie steht für Weiblichkeit und symbolisiert eine Frauenarbeit. Eine einfache Hausfrauenarbeit, dessen Leichtigkeit gerne auf andere und vor allen Niedriglohn-Berufe ausgeweitet wird: putzen, andere verpflegen oder auf Kinder aufpassen. Jobs, die in der Gesellschaft nicht als Job angesehen werden. Aber die Frauen dahinter leisten täglich harte, körperliche Arbeit.

„Some viewers consider the piece to be a feminist protest, for me it’s about human value“.

Diesen Kontrast hält sie in ihren Projekt „A Woman’s Work Is Never Done“ fest und preist damit das starke Geschlecht. Sieht trotzdem irgendwie alles nicht so angenehm aus und ich frage mich, wie sie die ganzen Fäden da wieder rausbekommen hat…autsch…

(via)

Carina Czisch vor 4 Jahren

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