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Veränderungen an denkmalgeschützten Häusern stellen Architekten oft vor schwierige bis unlösbare Aufgaben. Das Schweizer Büro Camponovo Baumgartner Architekten wurde zuletzt mit einem solchen Fall betraut – und löste ihn formidabel. In Reckingen im Goms, einem Dorf im Schweizer Kanton Wallis, sollte eine 100 Jahre alte Scheune in ein Wohnhaus umgebaut werden. Da die Fassade intakt bleiben musste, entschieden sich die Architekten für ein Haus im Haus.

Im Kontrast zum dunklen Lärchenholz des äußeren Gebäudes besteht die Wände des inneren aus heller Birke. Die Böden hingegen sind ebenfalls aus Lärche, auch das Dach wurde mit Schindeln aus Lärchenholz neu gedeckt. Deckenhohe Fenster lassen nicht nur einen Blick nach draußen, sondern auch auf die alte Fassade zu. Auch so verschmelzen Alt- und Neubau zu einer Einheit. Grundsätzlich wurde die Scheunenstruktur mitsamt Heuboden des „Casa C“ genannten Gebäudes beibehalten, was man auf einigen der Bilder sieht. Wir sind absolut beeindruckt, wie das junge Architekten-Duo Luca Camponovo und Marianne Julia Baumgartner den Spagat zwischen altem Gebäude und innovativ-modernen Ideen geschafft hat.









Fotos Copyright by José Hevia (via)