Was dem Katholiken seine Kirche ist, das ist dem Anhänger des Shintoismus sein Schrein. Einer der bekanntesten ist der Dazaifu Tenman-gū auf der japanischen Insel Kyushu. Und dort, an diesem heiligen Ort, durfte der dänische Künstler Nicolai Bergmann kürzlich eine Reihe von digitalen Blumen-Arrangements zeigen. “Future Flowers”, so der Name der Clip-Serie, war Teil der Ausstellung Hanami 2050. Unterstützung erhielt Bergmann von der japanischen Boutique-Designfirma Onesal.

„Onesal is a boutique art direction and design studio in Tokyo that specializes in animation and motion graphics. With our international team we direct and produce pieces for clients across the world.“

Der in Dragør in der Nähe von Kopenhagen geborene Bergmann hat sich bereits mit 16 Jahren so sehr für Blumen interessiert, dass er einen dreijährigen Floristenkurs absolvierte. Sein nächster Schritt war dann bereits der nach Japan, wo sein Vater einige nützliche Geschäftskontakte hatte. Nachdem er ein paar Jahre lang bei einem Blumengeschäft angestellt war, eröffnete er 2001 seinen ersten Shop. Außerdem gründete er seine Firma Nicolai Bergmann Flowers & Design. Zu der gehören inzwischen rund ein Dutzend Boutiquen in aller Welt, ein Café, ein Schokoladengeschäft und eine Floristenschule. Kein Wunder also, dass er in einem heiligen Shintō-Schrein eine Ausstellung durchführen durfte.

Copyright Nicolai Bergmann I Onesal Co. Ltd.