Was die Künstlerin Nora Fok schafft, sieht auf den ersten Blick nicht unbedingt wie Schmuck aus. Dabei trägt man die Kreationen der gebürtigen Chinesin wie Ketten um den Hals. Sie sind allerdings nicht glänzend und schlank wie Werke aus Edelmetall, sondern ausladend und auffällig. Fok orientiert sich mit ihren Arbeiten an Formen, die die Natur ihr vorgibt. Diese setzt sie dann mit verschiedenen Techniken um.

„Working from her home in Hove, a town on the English coast, Nora meticulously crafts sculptural jewelry pieces using techniques like braiding, weaving and knitting.“

Flechten, Weben, Stricken – Fok braucht einige handwerkliche Fertigkeiten, um ihre Schmuckstücke zu machen. Als Material verwendet sie Mikrofilamente, also die fadenförmigen Strukturen von Nylon. Sämtliche Handgriffe, die für ein Werk nötig sind, macht Fok selbst, oftmals dauert es Wochen, bis die Arbeit vollendet ist. Die Ergebnisse sind tragbare Skulpturen, die garantiert die Aufmerksamkeit des Umfelds erregen. Einige sind gerade im New Yorker Cooper Hewitt Smithsonian Design Museum zu sehen, wo bis Mai die Ausstellung Jewelry of Ideas stattfindet. Auch in der Vergangenheit zeigte Fok ihren außergewöhnlichen Schmuck in Museen, Galerien und auf Messen. Die Künstlerin hat ihr Studio im englischen Hove.







(via) Copyright Nora Fok