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Ganz allein steht er da, rausgeworfen vom Schaffner, irgendwo im sandigen Nichts. Und seine Eltern sitzen sicher im Zug und sehen nicht, wie sich der Junge verzweifelt bemerkbar machen will. Denn eine Flut rollt heran und droht, ihn mit sich zu reißen – während der Zug langsam wieder ins Rollen kommt und den Jungen zurücklässt. Ganz kurz zusammengefasst ist das der Beginn des Kurzfilms „Falling Tide“ von Ning Cheng.

In den knapp vier Minuten werden kaum Worte gesprochen und auch sonst gibt es nicht viel Action, und trotzdem oder vielleicht gerade deswegen transportiert die chinesische Animationsstudentin mit ihrem Beitrag äußerst gekonnt heftige Emotionen. Vor allem am Ende. Aber seht selbst!

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Andreas Dittberner vor 5 Monaten
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image description VIDEO: Ein Jahr des Wandels fast schon lyrisch interpretiert  
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