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Ein Sturm zieht über die nebelverhangenen Berge. Auf dem See im Tal taumelt ein Boot im Wind. Ein Schuss ertönt und lässt einen Hirsch vor Schreck erzittern. Und der Mann, der langsam durch den Wald schreitet, hinterlässt einen leblosen Körper im Schnee. Das ist die Geschichte, die der Kurzfilm „Ferro“ in weniger als einer Minute erzählt. Und das tut er auf stimmungsvolle Weise – was auch durch die Machart bedingt ist, auf die das spanische Studio Norte zurückgegriffen hat.

Sämtliche Szenen des Filmchens sind nämlich mit Hilfe von Metallspänen und Magneten entstanden. Dazu kommt die beeindruckende musikalische Untermalung des Sounddesigners Nil Ciuró. Der stammt aus Barcelona, ebenso wie das Studio Norte. Das arbeitet regelmäßig mit verschiedenen Agenturen, Produktionsfirmen und TV-Sendern zusammen, um jede Art von visuellen Konzepten zu realisieren. Zu seinen Kunden zählten unter anderem so namhafte Unternehmen wie Martini, Seat, Shell und die Deutsche Bank. „Ferro“ ist das erste Projekt des Studios, das keinen kommerziellen Hintergrund hat, sondern lediglich der Freude an der künstlerischen Umsetzung diente.

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Andreas Dittberner vor 5 Monaten
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