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Für uns ist es ganz normal, dass wir auf Fotos die Sicht der Kamera, praktisch also die des Fotografen sehen. Der Engländer Peter Adams-Shawn hat aber eine Technik namens Eyescape entwickelt, mit der er Szenerien aus der Perspektive von Beobachtern ablichten kann. So sind auf seinen Bildern Augen zu sehen, in denen sich das Gesehene spiegelt. Das ist auf den ersten Blick recht gewöhnungsbedürftig, macht aber letztlich einen sehr authentischen Eindruck.

Bei den Fotos von Adams-Shawn spielt nicht nur das Motiv eine wichtige Rolle, sondern auch die Optik des Auges, in dem sie reflektiert wird. Bei den Aufnahmen muss er sehr nah an den Beobachtenden herantreten, um das Auge möglichst groß einzufangen. Adams-Shawn wurde im englischen Sheffield geboren und kam ursprünglich nach Australien, um dort Hockey zu spielen. Obwohl er sogar auf globaler Ebene konkurrenzfähig war, gab er 2007 den Sport auf, um sich voll auf die Fotografie zu konzentrieren. Das erste Bild mit seiner Eyescape-Methode schoss er 2011, mittlerweile begleitet er regelmäßig Hochzeiten und fotografiert dort ausschließlich Augen.

[youtube]https://www.youtube.com/watch?v=S30j0iSMyr0[/youtube]







Copyright by Peter Adams-Shawn