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Platz für große Kunst ist im kleinsten Raum

Es ist stets ein und derselbe Raum: 3 Meter 60 breit, 4 Meter 10 tief und 2 Meter 40 hoch. Und dennoch sieht er in jedem Foto, das die Südkoreanerin Jee Young Lee für ihre Serie „Stage of Mind“ inszeniert hat, völlig anders aus. Mal sind sämtliche Möbel und die Wände des Zimmers hellgrün und schwarz kariert und ziehen einen ordentlichen Knoten in deine Sehnerven, mal liegt die Fotografin auf einer Wiese, während neben ihr zwei Grashüpfer kopulieren.

Das Besondere an den Landschaften, die Lee erschafft, ist ihr Verzicht auf digitale Nachbearbeitung. Alles, was du siehst, wurde von der Künstlerin so erdacht und in zum Teil monatelanger Arbeit arrangiert. Wenn das die Bilder nicht gleich doppelt so faszinierend macht … Die 1983 geborene Lee zählt zu den vielversprechendsten jungen Künstlern ihres Landes. Wenn du dir „Stage of Mind“ in großen Bildern anschauen willst, hast du noch bis zum 26. März die Chance, die Ausstellung in der Opiom Gallery in Opio im Südosten Frankreichs zu besuchen.

(via)

Andreas Dittberner vor 4 Jahren

Kommentare

  • Maiksagt:
    13. Mar. 2014 um 08:58

    Ich finde ihre Motive immer wieder klasse! Dass sie das alles aus dem Nichts, bzw. aus dem Kopf heraus schafft, ist wirklich detailverliebt! Danke fürs Erwähnen.

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