Ihre Kunst bewegt sich fernab von schrillen Farben und kleidet sich am liebsten in dezente Töne. Polina Washington aus Sankt-Petersburg, Russland, bezeichnet sich selbst als einen „Visual Explorer“, als jemanden also, der die Welt des Sichtbaren erkunden möchte. Die Absolventin der sankt-petersburger Staatlichen Universität für Filmkunst und Fernsehen ist erst seit 2016 dabei, Digitalfotografie für sich zu entdecken. Davor war sie über ein Jahrzehnt lang in der analogen Fotografie beheimatet.

Polina experimentiert gerne mit Doppelbelichtung, sie liebt unscharfe Konturen und Licht-Schatten-Spiele. Die Fotokünstlerin setzt gerne ihre Models auf eine ungewöhnliche Art in Szene und setzt zum Teil unerwartete Akzente. Sie hat einen eigenen, ich würde sagen, einmaligen Blick auf den Alltag. Die Emotionen werden durch subtile Gesten und Farben wiedergegeben – ihre Models trauen sich nur selten, direkt in die Kamera zu blicken.
Ich mag Polinas Fantasien, ihre Ausflüge in das Land der verborgenen Träume und ihre Expeditionen in das Universum der Farbe.  Auf Instagram stellt sie ihren Fans – und mit 13K Followern ist sie schon ein Influencer – neue Projekte vor.









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