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Porträtkunst, einmal neu interpretiert

Das Porträt ist eine ziemlich alte Kunst. Doch was ist eigentlich ein Porträt, was will uns das Bild zeigen? Eine ungeschminkte Realität mit ihren tausendfachen Schönheitsfehlern und einen Menschen, wie ihn die anderen sehen? Oder möchte ein Porträt direkt in die Seele blicken und den Abgebildeten so darstellen, wie er sich selbst sieht?

Pol Kurucz schlägt den zweiten Weg an und lässt schrille Porträts von außergewöhnlichen Menschen entstehen. Erotisch anmutende Footbälle und ein verträumter, zitronengelber Quarterback. Eine exotische Spezies mit einer Ohrenmarke, beim Verspeisen von einem doppeldeutigen Eis am Stiel erwischt. Eine in der weichen Schaumstoffpolsterung eines geheimnisvollen Tonstudios versinkende Sängerin. Pol bildet allerlei Kreative aus dem heißen Rio de Janeiro ab, indem er sie aus dem Alltag herausnimmt und in ihre Traumwelten versetzt. Dort fühlen sie sich wohl und sind in ihrem Element. Und uns, den Zuschauern, öffnet jedes Porträt Augen auf einen besonderen Menschen.

Wie würde ich mich denn gerne abbilden lassen? Vielleicht als einen bunten Paradiesvogel in einem regendurchnässten Dschungel. Oder als einen einsamen Zeitreisenden und einzigen Bewohner eines menschenleeren Planeten.

(via)

Andreas Dittberner vor 2 Wochen

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