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Pünktlich zum Filmstart von “The Social Network” zeigt Greenpeace wie Facebook auf dreckige Energie setzt


Ein bisschen schmunzeln muss man schon, wenn man sieht und hört wie ein kleines Mädchen erklärt, dass die Server von Facebook mit “dreckiger, alter Kohle” angeheizt werden. Die neuste Kampagne von Greenpace kommt pünktlich zum Filmstart von “The Social Network” (Ab 7. Oktober) online, um aufzuzeigen, dass selbst der große, blaue, freundliche Riese nicht gerade zimperlich mit unserer Umwelt umgeht.

Inwieweit die Fakten stimmen, wag ich nicht zu beurteilen. Bislang war Greenpeace aber trotz allem Spektakel meist recht nah dran an der Wahrheit. Mich begeistert vor allem das Konzept hinter der Kampagne – es ist gleichzeitig sympathisch, amüsant und aufklärend. Dabei in einer so dermaßen vereinfachten Sprache gehalten, dass es jeder versteht.

Facebook wird hier, ähnlich wie im Film sehr stark über Mark Zuckerberg personifiziert. Grund dafür ist sicherlich seine Aussage die er im Zusammenhang mit dem Bau eines neuen Rechenzentrums abgegeben hat.

Die Jungs von Basic Thinking wissen mehr darüber:

Zu Beginn dieses Jahres hatte Facebook angekündigt, in Prineville (Oregon) ein eigenes, 180 Millionen US-Dollar teures Rechenzentrum bauen zu wollen. Während sich die örtlichen Politiker und einige Arbeitnehmer aus verständlichen Gründen darüber gefreut haben dürften, stießen die Pläne bei Greenpeace auf starke Abneigung. Grund dafür war, dass der für den Betrieb der unzähligen Server benötigte Strom von PacifiCorp kommen sollte. Das Problem dabei: Der Energiemix des lokalen Versorgers besteht zu 59 Prozent aus Kohlestrom – und liegt damit gut 9 Prozent über US-amerikanischem Durchschnitt. Bei der Verbrennung des fossilen Energieträgers werde aber die Luft über Gebühr verschmutzt und dadurch in der Folge die globale Erderwärmung begünstigt, so die Umweltschützer.

Ein extrem umfangreichen Artikel über Mark Zuckerberg lieferte kürzlich Jose Antonio Vargas vom New Yorker. Achtung, 7 Seiten. Sehr lesenswert!

Robert Voigt vor 8 Jahren

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