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Rafael Gómezbarros lässt überdimensionale Ameisen Gebäude einnehmen

Manche Künstler verhüllen Gebäude in Stoff, andere malen sie an – und einer setzt riesige Ameisen drauf. Schon seit sechs Jahren versieht der kolumbianische Bildhauer Rafael Gómezbarros Fassaden in aller Welt mit überdimensionalen Insekten. Die bis zu 60 Zentimeter langen Viecher baut er aus Ästen, Baumharz, Glasfasern und Stoff. Noch bis Ende August sind einige seiner Installationen in der renommierten Saatchi Gallery in London zu sehen.

Gómezbarros wurde 1972 in Santa Marta in Kolumbien geboren und lebt und arbeitet heute in der Hauptstadt Bogotá. Seine Ameisen-Installationen sind ein Statement für die Bauern seines Heimatlandes, die durch Krieg und Gewalt in die Städte getrieben werden. Die „Casa Tomada“, auf Deutsch „eingenommenes Haus“, war bislang unter anderem in Kuba, der Dominikanischen Republik und in Österreich zu sehen.

Copyright by Rafael Gómezbarros (via)

Andreas Dittberner vor 4 Jahren

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