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Alte Fotos halten die Erinnerung an längst vergangene Zeiten wach. Allerdings wirken sie häufig recht leblos – vor allem, wenn sie in Schwarz-Weiß aufgenommen wurden. Die japanische Künstlerin Satoru Aoyama hat sich daher eine Methode überlegt, wie sie etwas mehr Dynamik in Bilder aus der Vergangenheit bringen kann. Mit einer Nähmaschine näht sie Muster auf die Fotos, und zwar so, dass es perfekt zum Szenario passt. Denn praktischerweise zeigen die Bilder, die Aoyama für ihre Arbeiten auswählt, stets nähende Frauen.

Aoyama wurde 1973 in Tokio geboren, wo sie auch heute noch lebt und arbeitet. Ihre künstlerische Ausbildung genoss sie allerdings im englischsprachigen Ausland. Im Jahr 1998 erlangte sie am Goldsmiths College der University of London ihren Bachelor in Textilverarbeitung, drei Jahre später legte sie an der School of the Art Institute of Chicago den Master nach. Schon im Jahr 2000 waren Werke von ihr in einer Gruppenausstellung zu sehen, bereits zwei Jahre später fanden in Chicago und San Francisco die ersten Ausstellungen statt, die sich ausschließlich Aoyamas Arbeiten widmeten.








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