Ihre gemeinsame Ausstellung in der Londoner Ply Gallery liegt bereits einige Zeit zurück. Aber die ungewöhnliche Idee ist es wert, ihr hier ein paar Zeilen zu widmen. Cassandra Fumi, Andrew McGibbon und Becka McFadden, allesamt kreative Köpfe und leidenschaftliche Künstler, feierten ein richtiges Eisfest. Einfach alles Mögliche und Unmögliche wie Spielzeugautos, Samen, Nussschalen und sonstigen Kram in eine Schale mit Wasser geben und über Nacht in den Gefrierschrank stellen. Am nächsten Morgen den Eisbrocken aus der Schale befreien und voilà – eine Eisskulptur ist da.

„Andrew McGibbon, 1000eyes Gallery, and Cassandra collaborated to make the series of an Act of Self-Destruction that are on display.  The Photographs are of the impermanent ice paintings. Each print is unique, meaning that there is only one print available for each picture, one of a kind.“

Jede davon absolut einmalig, kunterbunt und…nun ja… ziemlich kurzlebig. Das Auftauen ist ein organischer Teil der Performance. Es ist somit auch ein Fest der Auflösung, des Verfalls und der Verwandlung. Schön, dass es Fotografie gibt – die Eisskulpturen bleiben uns dadurch doch erhalten.









(via) Copyright Cassandra Fumi I  Andrew McGibbon I Becka McFadden