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Jell-O ist das glibberige Zeug, aus dem zum Beispiel Götterspeise besteht. Die Amerikaner fahren ziemlich darauf ab und essen etwa 300 Millionen Jell-O-Wackelpeter pro Jahr. Einen ganz anderen Nutzen hat die Künstlerin Liz Hickok gefunden: Sie modelliert aus dem gelatinehaltigen Glibber bunte Ebenbilder von Städten. Mit ihrer Heimatstadt San Francisco hat im Jahr 2007 alles angefangen, seitdem hat sie auch New York und das Weiße Haus in Washington nachgebildet.

Food Network Award gewonnen

Durch das ungewöhnliche Material und die bunten Farben wirken die Gebäude wie aus einer Traumwelt. Hickok hält mit ihren Konstruktionen aber auch eine Botschaft bereit: Sie will damit zeigen, wie wackelig und leicht zerstörbar die nach oben wachsenden US-amerikanischen Metropolen sind. Dazu passend hat sie auch ein einminütiges Video aufgenommen, in dem Jell-O San Francisco von einem Erdbeben getroffen wird. Für ihre Kunstwerke hat Hickok übrigens auch einen Food Network Award in der Kategorie „Beste Nutzung eines Lebensmittel als Material in der Kunst“ gewonnen. Wir wussten gar nicht, dass es so einen Preis überhaupt gibt…











httpv://www.youtube.com/watch?v=rtdcd9TBk4U
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