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„Stereovision“ von Chris O’Donovan: Digitale 3D-GIFs aus analogen 2D-Fotos

Du kennst doch sicher diese Wackelbilder, die durch deine Bewegungen den Eindruck erwecken, dass die Motive darauf ihre Position verändern. Der Effekt wird dadurch erzeugt, dass zwei Bilder quasi in Streifen geschnitten und die Streifen immer abwechselnd auf dem Bild angeordnet wurden. Der Künstler Chris O’Donovan erstellt GIF-Dateien, die praktisch genau diese Technik verwenden. Allerdings verwendet der Brite für seine Serie „Stereovision“ keine digitale Technik, sondern analoge Mittel – wie etwa Fotokameras aus den 1980er Jahren.

Die Nishika N800 machte drei Fotos, die Nimslo sogar vier gleichzeitig, die dann zu einem dreidimensionalen zusammengefügt wurden. O’Donovan fotografiert mit den beiden Kameras die Szenerien, die er arrangiert hat: eine obenrum nackte Frau etwa, die Tee verschüttet, einen von Fischen umgebenen Taucher oder einen Tischtennisspieler, der selbst nur aus Bällen besteht. Durch die permanente Bewegung der GIF-Bilder entsteht der besagte 3D-Effekt. O’Donovan lebt in London, seit 2005 ist als freier Fotograf tätig.

Copyright by Chris O’Donovan (via)

Andreas Dittberner vor 3 Jahren

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