Die Philippinen gehören zu den ärmsten Staaten der Welt. Dass die Realisierung einer künstlerischen Vision aber nicht davon abhängt, wie teuer die verwendeten Materialien sind, zeigt Tatay Carlito Romanillos. Der Filipino biegt aus Draht eindrucksvolle Skulpturen, die alltägliche Objekte darstellen. Moderne Autos, Oldtimer, Fahr- und Motorräder – alles, was auf zwei oder vier Rädern unterwegs ist, kann Romanillos aus dünnem Metall nachbauen.

“I hope people don’t haggle too much because this is my work of art. I put a lot of effort into this. After all, I just wanted to make a hobby out of it,” he said.

In den sozialen Netzwerken sorgen die Werke des 52-Jährigen bereits seit einiger Zeit für Aufsehen. Zahlreiche User wollen ihn unterstützen und seine Kunst kaufen. Dazu müssen sie allerdings nach Manila kommen, wo Romanillos seinen Stand hat. In der Bambang M. Hizon St. wartet er auf Kunden und hofft, dass sie nicht allzu sehr mit ihm um den Preis feilschen. Denn er steckt eine Menge Zeit und Aufwand in sein Hobby und würde sich damit gerne ein Zubrot verdienen. Hauptberuflich ist er nämlich als Taxifahrer tätig. Anfangs hat es sechs Monate gedauert, bis er ein Motorrad aus Draht gebogen hat, mittlerweile schafft er das in einer Woche.











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