Wer an „The Surreal Table“ Platz nimmt, kann sich auf eine besondere kulinarische Reise gefasst machen, bei der das Auge sprichwörtlich mitisst. Das ausgefallene Glasservice setzt dabei weniger auf Inhalt als auf Form und bringt das traditionelle Trinkgefäß Rhyton wieder in Mode. Einst zum Ausgießen von Trankopfern verwendet, hat dieser kultische Designliebling bereits im 19. Jahrhundert neue Popularität erlangt, anschließend jedoch wieder an Bedeutung verloren.

Starting from entities that are normally taken for granted, they use everyday space and objects as a source of inspiration, wonder and surprise. Their methodology is experimental and based on the conservation and development of traditional craftsmanship skills combined with contemporary digital technologies.“

Mit der Flüssigkeit aus den oft tierkopfförmigen Gefäßen erbringt heute eigentlich niemand mehr ein Opfer an die Götter. Die modernen Rhyta dieser surrealen Kollektion huldigen ausschließlich der Ästhetik. Bei insgesamt fünf Gefäßen wurde der Werkstoff Glas kunstvoll mit Tieren gekreuzt, um eine eigentümliche Balance zwischen Realität und Symbolik, Vergangenheit und Gegenwart zu schaffen.

Erfahrene Glasbläser aus Murano haben das hochwertige Quarzsandgemisch in Form gebracht, sodass edle Tropfen im Schneckenhaus, auf dem Hühnerbein, im Schafbock, Igel oder in einem fantastischen Exponat mit Delphinflosse serviert werden können – zumindest optisch immer ein Hochgenuss.









(via) Copyright Analogia Project