Alle Gegenstände, die wir so im Alltag benutzen, konnten sich nur deshalb durchsetzen, weil sie sich so gut handhaben lassen. Die griechische Designerin Katerina Kamprani ist aber mal den umgekehrten Weg gegangen und hat gewohnte Objekte so überarbeitet, dass sie so unpraktisch wie möglich sind. Ein Löffel mit einer Kappe, ein Stuhl mit nach oben gewölbter Sitzfläche und Gummistiefel mit ausgeschnittenem Zehenbereich sind nur drei ihrer Kreationen.

Kampranis Reihe, die den Titel „The Uncomfortable“ trägt, lebt vor allem vom Spaß, den wir daran haben, uns den Umgang mit den veränderten Gegenständen vorzustellen. Denn benutzbar sind sie alle – wenn auch manchmal recht kompliziert. Gleichzeitig will uns die Griechin klarmachen, wie komplex die Objekte eigentlich sind, die wir jeden Tag wie selbstverständlich benutzen. Im Jahr 2011 hat sie das Projekt gestartet, nachdem sie ihr Studium in Industriedesign abbrechen musste. Zunächst hat sie die Gegenstände als 3D-Grafiken am Computer entworfen, inzwischen ist sie dazu übergegangen, sie auch physisch herzustellen. In den vergangenen Jahren waren Stücke aus „The Uncomfortable“ in diversen Ausstellungen zu sehen.


































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