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Dem in London lebenden Künstler und Designer Yoni Alter haben es Punkte schwer angetan. Seine Arbeiten sind geprägt von abstrakter Vereinfachung. Am liebsten bringt er es wortwörtlich einfach auf den Punkt. So geschehen mit seinen tierisch guten GIFs, die abstrakten Hunden, Katzen und Pferden Leben einhauchen. Yoni Alter hat dazu die Gangart der Tiere minutiös beobachtet und aufs Wesentliche reduziert.

Seine bewegten GIFs lehnen sich an die Experimente von Eadweard Muybridge an, dessen fotografische Studien an galoppierenden und trabenden Rennpferden als Vorläufer des Films angesehen werden. Das Hirn füllt bei den GIFS genau wie beim Film automatisch die Lücken, die zwischen den einzelnen Bildern in Bruchstücken von Sekunden entstehen, um die Bewegung fließend erscheinen zu lassen. Nur so können wir die bewegten Bilder als solche wahrnehmen. Ist schon ein ziemliches Wunderwerk, unser Gehirn, oder?







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