Einfach den Bleistift oder Fineliner in die Hand nehmen und sich der Herausforderung des strahlend weißen Blattes stellen. Die erste Gerade ziehen, dann eine elegante Kurve… Leichte Schattierungen für einen 3D-Effekt einfügen, um die verspielten Holzschnitzereien eines fernöstlichen Tempels oder die verträumte Steinspitze einer gotischen Kathedrale effektvoll zu untermalen.

Die Worte reichen nicht aus, um die Architekturzeichnungen von Emi Nakajima treffend zu beschreiben. Die gebürtige Japanerin, heute in Thailand zu Hause, bereist gerne die Welt – und verewigt ihre Eindrücke in diesen Bildern. Ihre Zeichnungen sind dermaßen präzise und minutiös, dass nicht einmal jedes Detail mit bloßen Auge erkennbar ist.

„Emi Nakajima is a Thailand-based Japanese artist whose work will surely take your breath away. Emi creates drawings of famous buildings from all around the world that are so meticulous and intricate, it’s even hard to spot some details with a naked eye.“

Ob der prunkvolle Dom zu Mailand oder der imposante Londoner Big Ben, die ewig junge Sagrada Familia in Barcelona oder auch ein alter Shinto-Tempel in Tokio – Emi zeichnet die monumentalen Gebäude mit Weltruhm in ihrer ganzen Pracht.

Denke ich über den Zweck dieser Präzision im Zeitalter der Fotografie nach, so glaube ich: Der Clou ist vielleicht gerade in den feinsten Details, die dazu fantasiert wurden. Jeder Künstler nimmt die Wirklichkeit kreativ wahr und interpretiert sie neu – um uns nicht nur seine Begeisterung für das Objekt zu vermitteln, sondern auch uns, die Betrachter, für sein einzigartiges Werk zu begeistern.










(via) Copyright Emi Nakajima