Augenblick, verweile doch, du bist so…einmalig, spannend, seltsam oder vielleicht einfach nur etwas schräg. Pau Buscató, ein in den kühlen Norden verliebter Südländer, hat ein feines Gespür für Augenblicke und Momente. Der gebürtige Barceloner, seit Jahren in Oslo zu Hause, sucht seine Motive auf den Straßen der Weltmetropolen und in den Gassen der Provinzstädte.

Pau bewegt sich weitab von jeglichem Projektdenken und lässt sich nie in enge Rahmen zwingen. Seine Kunst ist eine freie und unabhängige. Visuelle Effekte meidet er und verzichtet weitgehend auf die Bildbearbeitung. Seine Bilder sind wie das Leben selbst – voller Überraschungen und unerwarteter Wendungen.

„It’s a very open process that demands full awareness and fresh eyes, to see the ordinary things of our everyday not just for what they are, but also for what they can become, when photographed.“

Da bekommt ein Straßenhund ein neues, etwas gruseliges Gesicht. Die gemalte Vogelschar verlässt eine eng gewordene Werbefläche und hebt endlich richtig ab. Einem Mülleimer wachsen plötzlich Arme und ein Gehstock wird eine unerwartete Weise erweitert.

Aber wie schafft er das? Wie gelingt es einem, seinen Blick dermaßen zu schärfen? Pau behält sein Wissen keineswegs für sich, sondern gibt es gerne bei seinen Workshops weiter. Wer zufällig vorhat, nach Oslo zu reisen, kann seine Ausstellung im Fotografiens Hus besuchen, ansonsten sind seine Werke bei Instagram rund um die Uhr zugänglich.








(via) Copyright Pau Buscató