Dreieinhalb Millionen Menschen drängen sich auf knapp 900 Quadratkilometern Fläche. In der Platte sind es schon mal mehrere Familien auf einem Fleck, nur vertikal gestapelt. Das ist Berlin. Und trotz der dichten Besiedlung der deutschen Hauptstadt kann einem manchmal echt die Decke auf den Kopf fallen. Da bist Du einer unter Millionen und doch einsam!

Der uruguyaische Fotograf Gabriel Adda fängt dieses Luxusproblem der urbanen Isolation anschaulich in seiner Bilderserie „Movement“ ein. Obwohl durch eine Linse aufgenommen, sind seine Fotografien keineswegs nur Reproduktion der Realität.

“The characters are deprived of their appearance, resulting in anonymous carriers of grotesque expressions of pain and suffering. This series, poetic in its color palette, harbors questions about urban isolation and universal solitude.”

Seine Modelle sind in Bewegung, gehen mit dem Strom und sind doch irgendwie auf sich gestellt. Dazu hat er seine Subjekte bis zur Unkenntlichkeit mit ihrer Umgebung verschwimmen lassen. Und doch erkennen wir: Das ist ein Mensch, der seinen Platz in der Welt sucht.










Irse.

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