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Der Zweite Weltkrieg war eine der schlimmsten, wenn nicht die schlimmste Katastrophe der jüngeren Menschheitsgeschichte. Dennoch fällt es uns schwer, das schiere Ausmaß dieses wahnsinnigen Kriegs zu erfassen – zu überwältigend sind die Zahlen von toten und verwundeten Menschen. Der US-Amerikaner Victor A. Lundy war als 21-Jähriger an vorderster Front an den Kriegshandlungen beteiligt und hat währenddessen beschlossen, seine Erlebnisse in Skizzen zu bannen.

Heute ist Lundy 92 Jahre alt, ist aber noch immer im Besitz der 158 mit Bleistift gezeichneten Bilder aus Kriegstagen. Inzwischen hat er sie der US-amerikanischen Library of Congress zur Verfügung gestellt, die sie digitalisiert und für die Öffentlichkeit zugänglich gemacht hat. So können sich auch spätere Generationen ein Bild davon machen, wie brutal der Krieg war und wie der Alltag an der Front aussah. Lundy hat 1942 Architektur in New York studiert und war begeistert von der Idee, Europa nach dem Krieg wieder aufzubauen. Dafür ließ er sich für die Armee rekrutieren – und musste für den D-Day selbst zur Waffe greifen.


















Copyright by Victor A. Lundy (via)