Der Grünenpolitiker Malte Spitz war vom 31. August 2009 bis 27. Februar 2010 viel unterwegs. Er telefonierte mit seinem Handy, empfing viele SMS und war in sozialen Netwerken aktiv. Nun hat er seine Vorratsdaten bei der Telekom eingeklagt und ZEIT ONLINE zur Verfügung gestellt.

In einer umfangreichen Darstellung werden hier die Informationen aus der Vorratsdatenspeicherung übersichtlich und erschreckend gebündelt präsentiert. Durch die Kombination aus den GPS-Daten des Handys und seinen Meldungen bei Twitter & Co. erhält man einen ziemlich detaillierten Einblick in das Leben und den Alltag von Malte Spitz.

Es ist tatsächlich unheimlich, wie viele Informationen über uns gesammelt und – vor allem – gespeichert werden! Wenn wir damit unsere Freiheit teuer erkaufen, und zum gläsernern Mensch für die Staatsmacht gemacht werden, weiß ich nicht, ob wir so viel Freiheit brauchen.

Was meint ihr? Wie viel wird man über euch herausfinden können?