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Volkswagen Fun Theory: Speed Camera Lottery

Wir alle kennen Blitzer, Starenkästen und sonstige Radargeräte zur Geschwindigkeitsüberwachung im Straßenverkehr. Wer einmal zu schnell unterwegs war, bekommt ein mehr oder weniger unterhaltsames Schwarz-Weiß-Porträt per Post zugestellt. Samt einer entsprechenden Vergütung für den Fotografen. Jetzt gewann der Amerikaner Kevin Richardson im Rahmen des Fun Theory Award von Volkswagen mit seiner cleveren Idee zur Speed Camera Lottery, den ersten Platz.

Nach Vorschrift fahren und bares Geld gewinnen

Die Theorie ist dabei ganz einfach: Die Initiative von Volkswagen geht davon aus, das Menschen bestimmte Dinge tun, wenn sie Spaß dabei haben oder sogar dafür belohnt werden. Und was motiviert mehr als ein Bündel bunter Geldscheine? Kevin Richardson nahm sich dieser Idee an und fand eine Antwort auf die Frage…

„Können wir mehr Autofahrer dazu bringen sich an die Geschwindigkeitsbegrenzung zu halten, in dem sie Spaß dabei haben?“

Er drehte den Spieß ganz einfach um: Wer nach Vorschrift fährt, nimmt automatisch an einer kleinen Lotterie teil, in der er bares Geld gewinnen kann. Mithilfe von Volkswagen baute er einen bunten, blinkenden Geschwindigkeitsmesser der den Autofahrern auf einer Straße in Stockholm dank Daumensignal und Anzeige der aktuellen Geschwindigkeit die Teilnahme an der Lotterie bestätigte. Das Resultat?

Durchschnittliche Geschwindigkeit vor dem Experiment: 32 km/h
Durchschnittliche Geschwindigkeit während dem Experiment: 25 km/h

Wir sagen: Gute Idee!

Robert Voigt vor 8 Jahren

Kommentare

  • Maiksagt:
    16. Nov. 2010 um 16:14

    Hatte ich woanders schon gesehen und muss leider sagen, dass den aktuellen Ideen die Leichtigkeit und der Charme der ersten fehlt. Das wirkt alles nicht mehr so simpel genial und toll, sondern irgendwie gezwungen…

  • Sebastiansagt:
    21. Nov. 2010 um 21:09

    Zitat: „Die Theorie ist […], das[s] Menschen bestimmte Dinge tun, wenn sie […] dafür belohnt werden.“
    Und da liegt das Problem: Wer was tun müsste, wäre ja die Polizei, nämlich diese Geräte aufstellen. Und das wird nicht passieren, weil die Intention unsrer Ordnungshüter ist nicht, dass Gschwindigkeitslimits eingehalten werden, sondern dass mit deren Überschreitung Geld verdient wird.

  • Robert Voigtsagt:
    22. Nov. 2010 um 04:57

    @Sebastian: Du magst wohl recht haben. Das Land brauch die Gelder. Genau wie in der Karnevalszeit verstärkt Autos abgeschleppt werden – da lässt sich einfach gutes Geschäft mit machen. Dennoch wäre so eine Idee mal ein netter Zug – vor allem dort, wo wirklich viele Unfälle passieren!

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