Müde Hände, faltige Haut der Alten, neues, keimendes Leben – diese Motive faszinieren Jago Cardillo und dienen als Inspirationsquelle für seine erstaunlichen Skulpturen. Ja, Jago ist ein Bildhauer, und zwar ein Autodidakt. Seit der Dreißigjährige denken kann, versucht er immer wieder und wieder dem Stein seine verborgenen Formen zu entlocken. Die Begeisterung für die alten Meister und Ehrfurcht gegenüber ihren monumentalen Werken waren und sind auch heute noch seine Kunstakademie.

„His sculptures are extremely detailed and precise, the artist manages to create pieces that look not only realistic in shapes, bus also light and flowy.“

In der Tat, macht ein Talent gepaart mit einem starken Charakter das Studium nicht überflüssig? Das Problem werden wir an dieser Stelle nicht in allen Facetten ausdiskutieren können und bleiben lediglich stumm vor dem Genie dieses italienischen Bildhauers stehen. Vermutlich muss es noch geschliffen werden, auch sein großes Vorbild Michelangelo hat seinerzeit eine künstlerische Ausbildung keineswegs verschmäht.

Doch bereits heute ist offensichtlich – Jago kann was. Eine Plastik erfordert wie ein jedes Kunstwerk zum einen professionelle Technik und zum anderen Fantasie. Der Italiener beherrscht und besitzt beides. Seine anmutigen Aktbilder, ein verträumtes Elefanten-Fötus oder die unzähligen Handstudien sind formvollendete Denkanstöße – für mich zumindest. Genau deshalb möchte ich diese Bilder unbedingt mit dir teilen.









(via) Copyright by Jago Cardillo