fotolia-sicherheit-internet

Es kommt nicht von ungefähr, dass Google gemeinhin als Datenkrake bezeichnet wird. Nicht nur suchen die allermeisten von uns mit der Suchmaschine des Internet-Riesen, viele von uns haben auch eine Adresse bei Gmail. Dazu kommen Dienste wie Hangout, Maps, YouTube – und die alle sammeln Daten über dich. Dadurch kann dir Google personalisierte Werbung liefern und seine eigenen Taschen mit Geld füllen. Im Sinne der Transparenz zeigt dir das Unternehmen aber an manchen Stellen, was es über dich weiß. Wir stellen dir sechs Webseiten vor, auf denen du es erfährst.

google_header

Auf Google Preferences erfährst du, wie Google dich als Werbekunden sieht. Alter, Geschlecht sind dort aufgeführt, ebenso wie deine Sprachen und Interessen. Vor allem letztere basieren auf den Internetseiten, die du besuchst.

Die Google Location History zeigt dir, wo du dich wann aufgehalten hast – wenn du ein Android-Smartphone hast. Damit sammelt Google nämlich die notwendigen Daten.

In der Google Search History kannst du dir jeden einzelnen Begriff anzeigen, den du jemals in die Suchmaschine eingegeben hast – mitsamt statistischer Auswertung darüber, in welchem Monat, an welchem Wochentag und um welche Uhrzeit du am aktivsten gesucht hast.

Auf Google Activity findest du eine Liste aller Geräte, mit denen auf deinen Google-Account zugegriffen wird, dazu die jeweilige IP-Adresse und der Standort.

Google Permissions listet dir auf, welchen Programmen du Zugriff auf dein Google-Konto gewährst. Praktischerweise kannst du ihn auch mit einem Klick entziehen­.

Mit Google Takeout kannst du alle deine Daten, über die Google verfügt, herunterladen und so exportieren. Dazu gehören alle Nachrichten in Gmail, deine Lesezeichen, die Einträge im Kalender sowie die Dateien, die du in Google Drive hinterlegt hast.

Teaser-Bild anonym© frank peters