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Wenn die Popkultur stirbt – Fotoapokalypse von Filip Hodas

Sie sind tot, endgültig und unwiederbringlich. Wer weiß, woran und wann sie gestorben sind. Das spielt keine Rolle mehr… Jedoch sogar in ihrem Tod und Zerfall sind sie noch gut erkennbar, die einst so lustigen Gesellen, welche uns durch das Leben begleitet haben.

Da ist zum Beispiel der gute alte Packman, jetzt verrostet und verloren inmitten einer weitläufigen Steppenlandschaft. Oder eine überdimensionierte rotgelbe Happy-Meal-Packung von McDonalds als ein rostiger Schuppen oder eine verlassene Fabrik. Oder die gigantischen Legosteine, bar jeglicher Farbe, vom Dschungel überwuchert. Nicht zu vergessen auch ein gruseliger Hello-Kitty-Kopf mit bedrohlich leuchtenden blinden Augen, womöglich eine todbringende radioaktive Quelle.

Die Apokalypse der Popkultur wurde von Filip Hodas alias Hoodass, einem 3D-Fotokünstler, Photoshop-Profi und Illustrator aus Prag, Tschechien, kreiert. Auf die Frage nach dem tieferen Sinn seiner Werke meint Hodas, er wolle lediglich seine Kunst perfektionieren. Jedoch bringen die Bilder einen ins Grübeln, denn sie erzählen von der Vergänglichkeit der menschlichen Zivilisation und auch davon, dass die Natur immer das letzte Wort behält.

(via)

Andreas Dittberner vor 1 Woche

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