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Wie der Werbespot für eine Pizza entsteht


via KlonBlog

Die amerikanische Franchise-Kette „Domino’s Pizza“ ist überzeugt von der Qualität und dem Aussehen ihrer Pizzen. Deshalb lassen sie nun Produktfotos von den Kunden selbst erstellen! Hier im Video seht ihr wie eine Pizza im Allgemeinen für den Werbespots frisiert wird. Dazu sind schon mal gut 50 Leute notwendig.

Da wird ein komplettes Filmstudio mit zahlreichen Scheinwerfern und Kameras angemietet, exklusive Hand-Modells engagiert die bis zu Ihrem großen Auftritt Handschuhe tragen müssen, Pizzen auf Holzbrettern festgebohrt und anschließend geföhnt. Die Welt des Food-Stylings ist schon kurios. Und das alles dafür, dass uns beim Anblick des Werbespots direkt das Wasser im Mund zusammenläuft und wir nichts geringeres als genau dieses Produkt sofort erwerben wollen.

Am Ende des Videos sieht man den Pizzabäcker selbst, anscheinend auch das Marken-Gesicht von „Domino’s Pizza“. Er meint, man müsse diesen ganzen Aufwand gar nicht betreiben. Seine Pizzen sehen auch ohne Föhnen besonders lecker aus. Und irgendwie hat er recht – das was da aus seinem Ofen kommt, wirkt schon auf den ersten Blick äußerst schmackhaft.

Zufriedene Kunden fotografieren Ihre Pizzen selbst

Und das ist auch die perfekte Überleitung für die anschließende Kampagne „Show Us Your Pizza“. Dort erklärt uns Sam Fauser (der übrigens hier arbeitet) warum man bei „Domino’s Pizza“ dazu übergegangen ist, Produktfotos von Kunden zu verwenden. Man kann 500 Dollar gewinnen, wenn das eigene Foto verwendet wird.

Bereits auf der Startseite der Internetpräsenz kann man nun „echte“ Fotos bestaunen.

Funktioniert das auch mit Hallo Pizza und McDonalds?

Wenn ich daran denke, was uns hierzulande McDonals, Burger King und Hallo Pizza in ihrer Werbung verkaufen, muss ich feststellen das wir meilenweit von der Realität entfernt sind. Was würde ich dafür geben, wenn ein Big Mac auch mal so aussieht wie ein Big Mac! Kein zusammengewürfelter Haufen, schief und unappetitlich. Vielleicht noch nicht mal mehr so richtig warm. Wenn das Auge doch so sehr mit isst, warum tun die Marken hier nichts dagegen?

So standardisiert wie der gesammte Herstellungsprozess der Produkte ist, kann es doch nicht so schwer sein auch erhöhten Wert auf das Aussehen zu legen. Oder?

Robert Voigt vor 8 Jahren

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