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Um das Jahr 1660 herum hat der französische Maler Charles Le Brun sein Bild „Everhard Jabach und seine Familie“ fertiggestellt. Damit hat das Familienportrait beeindruckende 355 Jahre auf dem Buckel – und das hat man ihm bis vor kurzem auch angesehen. Ein bleicher Film lag darauf, mehrere Kratzer zogen sich darüber, und strukturelle Schäden haben es beinahe in zwei Teile brechen lassen. Deshalb haben die Restauratoren des Metropolitan Museum of Art in New York, wo das Gemälde hängt, ihre Werkzeuge in die Hand genommen und es in einer zehn Monate andauernden Arbeit auf Vordermann gebracht.

In mehr als 20 Blog-Einträgen hat das Museum den Verwandlungsprozess dokumentiert. Außerdem ist ein Video entstanden, in dem Michael Gallagher, der Leiter der Restaurationsabteilung, erklärt, was alles gemacht wurde. Unter anderem wurde es glattgezogen und mit mehreren Schichten neuem Lack versehen. Nun erstrahlt das alte Bild in neuem Glanz, ohne Kratzer und Risse, hat aber den Charme seiner Zeit nicht verloren.






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