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Wie gut sind eure Kollegen? Wie zufrieden seid ihr mit euren Arbeitsmitteln?

Foto: BootoyzFür meinen neuen Arbeitgeber lege ich täglich einen weiten Weg zu meinem Schreibtisch zurück. Da hab ich viel Zeit Nachzudenken. 53 Minuten allein in der ersten S-Bahn. Da ich von meinem neuen Arbeitsplatz dennoch so begeistert bin, will ich heute gerne mal in die Runde fragen, wie zufrieden ihr mit euren Kollegen seid und welche Arbeitsmittel ihr täglich im Einsatz habt.

Ein Arbeitsumfeld in dem man keine Probleme beheben muss

Mir persönlich ist das gesamte Arbeitsumfeld sehr wichtig. Das man mit vernünftigen Arbeitsmitteln ausgestattet wird, ist für mich ein wichtiger Punkt und eigentlich selbstverständlich. Wenn auch nicht überall üblich. Doch ich will ja arbeiten – und nicht jeden Tag die Probleme meiner Arbeitsumgebung beheben.

Bei meinem Job als Marketingleiter bei komoot ist das schon mal gegeben. Bereits im Bewerbungsgespräch wurde klar, dass hier jeder die Arbeitsmittel bekommt, mit denen er sich wohlfühlt. Tatsächlich konnte ich meinen Rechner selbst bei Alternate konfigurieren. Inklusive dem ganzen Schnickschnack, den ich für wichtig halte.

Das dadurch ein sehr bunter Technologiepark im Büro entsteht, ist für alt eingesessene IT-Adminstratoren sicherlich der Supergau. Doch dank der vielen neuen kleinen Tools, die das mobile Arbeiten in kleinen Teams auch betriebssystemübergreifend äußerst effektiv machen, ist das aus meiner Sicht keine Hürde mehr.

Bessere Motivation durch Arbeitsmittel die man liebt

Wenn also jeder mit den Arbeitsmitteln arbeiten kann die er liebt und schätzt, entsteht doch auch gleich eine viel höhere Motivation. Und Motivation ist für mich bei der Arbeit im Team ein weiterer kritischer Punkt.

Was ist ein Job ohne die Motivation ihn zu erledigen?
Eine sinnlose Zeitverschwendung!

Leute, mal ehrlich: Das Leben ist viel zu kurz um seine kostbare Zeit für eine Unternehmung zu opfern, mit der man sich weder identifiziert noch wohlfühlt.

Ich war durchaus schon in der Situation, mit Hard- und Software zu arbeiten, die höchsten das Prädikat „mangelhaft“ verdient hätte. Ich fühlte mich extrem genervt von ständigen Problemen die mich an der effektiven Ausführung meiner eigentlich Arbeit hinderten. Um so mehr weiß ich mein jetzigen Arbeitsgeräte und Tools zu schätzen.

Mit einem 8-Kern-Prozessor, 12 GB Arbeitsspeicher, SSD-Festplatte für’s Betriebssystem, 2 TB Speicher für Daten, einem BluRay-Brenner und der gesamten Adobe Master Collection bin ich der glücklichste Arbeitnehmer der Welt. Hier ruckelt nichts, hier gibt es keine Wartezeit. Endlich ein Arbeitsgerät was mit meinem „Digital Native“-Tempo mithalten kann.

Es ist ein unheimlich beruhigendes Gefühl, wenn ich weiß, dass ich jetzt der Flaschenhals an meinem Schreibtisch bin. Nichts anderes kann mich ausbremsen.

Motivierte, clevere & unheimlich sympathische Kollegen

Tolle Arbeitsmittel sind die eine Seite. Mit denen gibt man schon mal eine prima One-Man-Show ab. Ein vielfüßiger Tausendsasser sozusagen.

Doch was bringt Dich wirklich weiter?

Nichts, aber auch rein gar nichts, ersetzt ein motiviertes Team um dich rum. Bei komoot herrscht – sicherlich dank der Größe – eine unheimlich familiäre Atmosphäre. Wir haben nicht nur ähnliche Vorstellungen vom Arbeiten, wir haben auch das selbe Ziel: Dinge geschafft kriegen! Auch wenn bei der flexiblen Zukunftsperspektive noch viele Baustellen offen stehen, fühlt man die gemeinsame Sache.

Zusammen an einem Strang ziehen und trotzdem kritisch diskutieren. Jeder hat Mitspracherecht, jeder darf seine Bedenken äußern. Das ist die Stimmung, die ein Unternehmen weiterbringt. Ständige Verbesserung, niemals still stehen.

Von anderen lernen ist das größte

Wenn man mit cleveren Kollegen zusammenarbeitet, ist das wie File Sharing von Copyright-geschütztem Material – nur legal. Man kann kostenlos die interessanten Ansätze und Idee abgrasen – man muss nur zur richtigen Zeit am richtigen Ort sein. Oder einfach die richtigen Fragen stellen.

Ich liebe es von anderen zu lernen.

Aus eigenen Fehlern zu lernen ist prima. Von den Fehlern anderer zu lernen ist großartig!

Ich hab mir schon immer alles selbst beigebracht. Ohne Abitur und ohne Studium fühle ich mich mit meinem Wissen und den mir angeeigneten Fähigkeiten gut gerüstet für die heutige Berufswelt. Die Stelle als Marketingleiter ist genau mein Traumberuf.

Doch ohne die vielen schlauen Leute, von denen ich in den letzten Jahren lernen konnte, wäre mein Wissen nicht annähernd halb so viel wert!

Dabei gibt es immer ein paar wenige Menschen, von denen man unheimlich viel lernen kann und unheimlich viele Menschen von denen man jeweils ein bisschen lernen kann. Einfach weil man entweder lange Zeit mit ihnen verbringt, weil sie ganz andere Ansichten haben oder eine Menge Lebenserfahrung mitbringen.

Das einzige was man dazu braucht, ist die Fähigkeit zuhören zu können. Und Fragen stellen hilft ebenso.

Von Kollegen lernen das einfachste

Mit den richtigen Kollegen gewinnt man doppelt. Man hat nicht nur die richtige Motivation und eine gehörige Portion Spaß im Job, man kann auch sehr viel lernen. Da man einen Großteil der wachen, produktiven Zeit mit den Kollegen verbringt, fallen auch immer sehr viele Erfahrungen und Geschichten dabei ab. Es müssen nicht mal Dinge sein, die im eigentlichen Job relevant sind! Das Ganze Leben ist eine ewige Klausurvorbereitung, man kann nie genug wissen!

Im Team von komoot fühle ich mich bestens aufgehoben. Wir sind ein junges Team und die Jungs und Mädels wissen wovon sie reden. Das ist wohl die beste Vorraussetzung für alles was da noch kommen mag. Ich freu mich drauf!

Wer mir den Start noch mehr versüßen möchte, sorgt dafür, dass komoot auf Facebook endlich den 1.000sten Fan bekommt!

Wie gut sind eure Kollegen? Wie zufrieden seid ihr mit euren Arbeitsmitteln?

Jetzt zählt eure Meinung: Wie läufts bei euch im Job? Könnt ihr frei darüber schreiben? Wir warten gespannt auf eure Antworten! Vielen Dank schon mal!

Robert Voigt vor 7 Jahren

Kommentare

  • Tom Engelhardtsagt:
    14. Jan. 2011 um 11:30

    Wunderbarer Text Robert!

  • Doreensagt:
    14. Jan. 2011 um 13:09

    Ich arbeite in der Gastronomie und habe vor einigen Tagen einen Spruch zu hören bekommen, der Tag für Tag als Motto der Gemeinschaft durchgehen würde. Ein neuer Kollege meinte völlig trocken „T-E-A-M = Toll, ein anderer macht’s“. Traurig, aber wahr, zumindest in den Abteilungen, in denen es besonders um’s Miteinander geht.

  • Adriansagt:
    14. Jan. 2011 um 13:47

    Der ganze Text nur damit man am Ende auf den „like“ Button klickt :D?!

  • Robert Voigtsagt:
    14. Jan. 2011 um 19:08

    Danke, Tom!

    Doreen, danke für den Lacher! Das hab ich so auch noch nicht gehört. Tatsächlich traurig, dass sowas in den meisten Betrieben die bittere Wahrheit ist. Gerade wenn man bedenkt, dass man meist mehr Zeit in der Firma als mit Familie und Freunden verbringt. Da sollte langfristig schon das Klima stimmen, damit man sich wohlfühlt.

    Adrian, nicht ganz ;) Der Klick auf „Gefällt mir“ ist nur das i-Tüpfelchen. Ich würde mich einfach freuen, wenn wir endlich eine vierstellige Zahl da stehen haben. Die Zahl stagniert nämlich seit ein paar Wochen bei 960-980. Kann ja nicht so schwer sein!

    Mit unserer detailverliebt.de-Seite dauert es ja noch ein paar Tage bis zur 1000!

  • ||| tomas jaysagt:
    30. Jan. 2011 um 01:07

    Ein in Deutschland neues Tool zur Mitarbeiterbefragung gibt’s demnächst hier: http://www.tuned-instruments.com

    ;-)

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