Philipp Schenk-Mischke hat gerade seinen Master am Londoner Royal College of Art gemacht. Sein abschließendes Studienprojekt hörte auf den Namen Plug-Ins und bestand aus mehreren Vasen. Weil es sein Ziel war, alltäglichen Gegenständen eine seltsame Form zu geben, hat er die gerade frisch getöpferten Vasen erst einmal auf ein Rüttelbrett gestellt. Die mechanische Einwirkung des Brettes hat dann dafür gesorgt, dass die Gefäße zufällige Formen erhalten haben.

Der gesamte Entstehungsprozess war sehr experimentell. Auch wenn das Ergebnis etwas anderes suggeriert, hat Schenk-Mischke über ein Jahr mehr als 200 Durchläufe mit verschiedenen Rohlingen und Vibrationsstufen gemacht. Präsentiert wurden die Vasen vor einigen Wochen auf der Abschlussfeier des Royal College of Art. Schenk-Mischke hat schon 2012 in Talinn und 2014 in Darmstadt ein Studium abgeschlossen. Auf Instagram bekommst du zu sehen, woran er zuletzt gearbeitet hat.


RCA graduate presents vases and furniture pieces that are partly accidental in design

(via) Copyright Philipp Schenk-Mischke