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Ted Lawson nutzt für seine lebensgroßen Kunstwerke traditionelle Techniken der bildenden Künste und vereint sie mit den Möglichkeiten moderner Technologie, wie beispielsweise 3D-Printing, um das Wesen des Menschlichen zu ergründen. Mit der Fragestellung „Wo hört der Mensch auf und ab wann ist es Technologie?“ lässt der amerikanische Künstler in einem provokanten Kunstprojekt namens „Ghost in the Machine“ die Grenzen zwischen Mensch und Roboter verschwimmen. Eine Maschine fertigt im dazugehörigen Video ein Porträt des Künstlers mithilfe seines eigenen Blutes an.

Seine Skulptur-Serien „Crude“ und „Mortality Is a Myth“ zielen darauf ab, den Betrachter emotional anzusprechen. Provokation ist auch hier nicht ausgeschlossen, wenn man sich die nackten Frauenkörper betrachtet, die zerfließen zu scheinen. Wiederum eine Gratwanderung zwischen Natur und Technik, werden menschliche Körper unter Rohöl und neben zivilisatorischen Überresten, die bewusst abstrakt gehalten sind, zu Kunst. Der Mensch geht, aber seine aus Rohöl gefertigten Hinterlassenschaften von der PET-Flasche bis zum Spielzeug überleben die Zeiten. Was bedeutet dann noch der Tod?







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